Rassismus, insbesondere gegenüber Schwarzen Menschen oder Menschen afrikanischer Herkunft, ist mehr als ein individuelles Vorurteil. Er ist weitaus mehr als ein soziales oder psychologisches Problem (Vorurteile, Hass). In Wirklichkeit ist Rassismus ein ökonomisches Instrument und ein funktionales Werkzeug einer von kolonialen Strukturen geprägten Welt (wirtschaft).
Sehr oft ist Rassismus auch derart subtil und gut verpackt, dass rassistische Vorfälle zum einen nicht als solche wahrgenommen oder kategorisiert werden und zum anderen gesetzliche Regelungen – wenn überhaupt vorhanden – diese nicht dingfest machen können.
Moral allein reicht daher nicht aus, und moralische Appelle werden immer wirkungslos bleiben, solange die ökonomischen Strukturen auf kolonialen Prinzipien beruhen. Daher sind neue, unkonventionelle Wege für eine dekoloniale Umgestaltung von Macht, Kapital und Narrativen dringend notwendig
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